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Vorstand
Die yes wird von einem Vorstand geleitet. Er plant Aktionen, Kampagnen und Veranstaltungen, setzt sich mit dem politischen Tagesgeschehen auseinander und unterstützt die Regiogruppen in ihrer Arbeit. Das Team wird von der Mitgliederversammlung yesGV gewählt. Zur Zeit wird die yes durch ein Dreierpräsidium geleitet. Ihnen zur Seite stehen sieben weitere Vorstandsmitglieder, welche sich in verschiedenen Ressorts und Arbeitsgruppen beteiligen.

Sven Bisang (Präsidium)
Sven ist seit dem Challenge Europe 2007 in der yes aktiv dabei und versucht seither den Euro-Enthusiasmus der Helvetier zu entfachen. Das freiwillige, politische Abseitsstehen der Schweiz in Europa ist für Sven ein Verrat an den demokratischen Werten der Eidgenossenschaft, der seines gleichen sucht. Welcher Kanton würde etwa keine eigenen National- und Ständeräte nach Bern schicken, um über Gesetzen mitzubestimmen, die ihn dann zwingend betreffen? Wenn unsere Generation etwas verlangt, dann ist es die Möglichkeit mitzugestalten - und die haben wir nur bei einer EU-Vollmitgliedsschaft! Nach zwei Jahren erfolgreicher Überzeugungsarbeit an der Uni Zürich versucht sich Sven nun auf der anderen Seite des Röstigrabens. Er hofft noch immer, dass er den Beginn der schweizerischen EU-Mitgliedschaft noch als yes-Mitglied erleben wird und dann endlich mit dem Europabanner um den Böög reiten kann!

Marcel Bürkler (Präsidium, European Relations)

Marcel ist seit Anfang 2008 im Vorstand der yes, wo er jungen Leuten die Bedeutung Europas und der Zusammenarbeit in einer inderdependenten Welt aufzeigen möchte.
Für Marcel braucht die Schweiz eine Stimme in Europa. Dies ist nicht nur ihr demokratisches Recht, sondern auch eine Möglichkeit, zusammen an einem offenenen und vielseitigen Europa zu schmieden. Wenn Marcel mit achtunddreissigeinhalb Jahren mit einer Flasche Cassis de Dijon auf die EU-Vollmitlgiedschaft der Schweiz anstösst, wundert er sich, warum sein ehemaliger Vorstandskollege David bereits im Altersheim eingezogen ist.  
 


Marlis Blees (Präsidium)

Marlis hat am Challenge Europe 2008 EU-Luft geschnuppert und ist seit Anfang 2009 im Vorstand der yes. Die Europäische Union stellt für sie mehr als ein erfolgreiches Friedensprojekt dar. Nationsübergreifende Probleme können durch die Gründung einer europäischen Ebene gemeinsam angepackt und gelöst werden. Die Europäische Union garantiert eine europäische Gesellschaft, welche „in Vielfalt geeint" verschiedene Kulturen, Traditionen und Sprachen unter einem Dach vereint. Durch ein europäisches Mitspracherecht könnte die Schweiz aktiv ihren Beitrag zu einer demokratischen Union leisten und an deren dynamischen Entwicklung teilnehmen. Marlis wünscht sich, dass in der Schweiz eine offene und objektive Diskussion über die Beziehungen der Schweiz zur Europäische Union geführt wird fernab von Vorurteilen. .  

Veronika Pfäffli (momentan in Schottland)
Zuge der heutigen rassanten Entwicklung und Vernetzung auf unserem Planeten ist es wichtiger denn je, dass die Staaten an einem gemeinsamen Strick ziehen. Die EU ist für mich nicht nur ein Friedensprojekt oder eine Freihandelszone, sondern sie bietet eine Plattform für die gemeinsame Bewältigung von Krisen und Problemen mit denen wir heute und in Zukunft konfrontiert sein werden. Als Teil der yes setze ich mich dafür ein, Ängste und Misstrauen gegenüber Europa abzubauen und die grössten EU-Skeptiker für Europa zu begeistern.




Simon Reber

Simu ist seit 2009 im Vorstand der yes mit dabei. Zur yes gekommen ist er durch das Challenge Europe 2007 und zwischenzeitlich hat er sich in der yes bereits als Regioleiter in Bern engagiert. Simu sieht die Europäische Union als wichtigste politische Errungenschaft im Europa des 20. Jahrhunderts und heute ist die EU aktueller den je: Viele Probleme lassen sich nicht mehr auf der Ebene der Nationalstaaten lösen – das eigenbrötlerische Programm der Schweiz ist eine verpasste Chance und gehört revidiert! Die Zukunft der Schweiz liegt in Europa, und die Zukunft der EU ist eine noch weitergehende politische Integration zur Überwindung von wirtschaftlichen Ungleichheiten, zur Förderung der Entwicklungschancen aller Länder in Europa und auch weiterhin zur besseren Verständigung der Völker auf unserem Kontinent.



Agathe Haenni


Die Schweiz befindet sich nicht nur aus geographischer, sondern auch aus politischer, kultureller und wirtschaftlicher Sicht im Herzen Europas, was ihre Integration in die EU unerlässlich macht. Aus dieser faktischen Notwendigkeit heraus praktiziert die Schweiz seit nunmehr bald zwanzig Jahren den sogenannt autonomen Nachvollzug, der in Wirklichkeit keineswegs autonom ist, sondern die zwangsläufige einseitige Übernahme von Regelungen bedeutet, an deren Ausarbeitung die Schweiz nicht teilhat. Agathe findet diese Situation unhaltbar und eines souveränen Staates unwürdig, weshalb sie möchte, dass die Schweiz die Konsequenzen zieht und der EU beitritt, um in Zukunft die sie betreffenden Regeln aktiv mitzugestalten anstatt sich ihnen einfach passiv zu unterziehen. Deshalb engagiert sich Agathe seit 2010 als Quereinsteigerin im yes-Vorstand und hofft, ihren europaskeptischen Altersgenossen etwas «Europhorie» vermitteln zu können.



Bastien Brodard

Après avoir participé au Challenge Europe 2006, je me suis encore plus intéressé à l’Europe politique et culturelle. Ainsi, j’ai eu l’occasion de voyager à travers le continent et d’y découvrir des amis. Mon engagement dans la YES est motivé par la nécessaire participation au développement de la politique et de l’économie européenne. Je pense que les Suisses doivent dépasser une pensée à  court terme pesant sans cesse les inconvénients et les avantages d’une adhésion. La Suisse a le potentiel pour contribuer de manière active à l’amélioration du fonctionnement et des structures de l’UE en renforçant sa position. Il est temps de l’utiliser.






Sabrina Würmli

Für Sabrina ist die EU mehr als eine Wirtschaftsunion. Sie stellt für sie auch ein soziales Projekt dar, das versucht allen Europäern ein Leben ohne Armut in einer Gesellschaft, in der demokratische Werte geachtet werden, zu ermöglichen. Für sie bleibt die EU ein Erfolgsprojekt, das trotz vieler Herausforderungen und des steten Balanceaktes zwischen den Souveränitätsansprüchen der Mitgliedstaaten und der Kompetenzerweiterung der Institution seine ursprüngliche Idee eines friedlichen Europas verwirklichen konnte und es vermochte die positive Wirkung auf andere Teile Europas auszuweiten. Die Schweiz liegt im Herzen Europas und die wachsenden wirtschaftlichen sowie juristischen Verflechtungen verlangen nach mehr Mitbestimmungsrecht. Die Schweiz gilt wegen ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt und ihrer langen demokratischen Tradition als Inbegriff eines europäischen Landes.  Sie sollte deshalb ein Interesse daran haben, die Zukunft Europas mitzugestalten. Ein EU-Beitritt der Schweiz wird von vielen Schweizern als Bedrohung wahrgenommen. Oft liegen dieser Abneigung Vorurteile zu Grunde, die es abzubauen gilt. Die YES bietet einen passenden Rahmen, um jungen Schweizern die EU-Politik näherzubringen.    



Serge Maillard


Depuis mes études en intégration européenne, mon séjour Erasmus à Vienne et mes multiples voyages à travers le continent, de Lisbonne à Helsinki, je me passionne pour les questions relatives à l’Union européenne. En Suisse, il faut en débattre de façon ouverte, penser le long terme et rappeler les acquis dont nous profitons ici aussi grâce à l’Union européenne! C’est le rôle de la yes, qui organise des cafés-débats, des voyages, des événements et des rencontres pour maintenir la «flamme européenne» vive chez les jeunes Helvètes. Pour avoir nous aussi notre mot à dire dans ce jeune projet!






Cyril Lilienfeld

Cyril ist Anfang 2009 mit der yes in Kontakt gekommen und konnte sich gleich bei einem europe@school einbringen. Für ihn ist der Beitritt der Schweiz zur EU eine logische Folge des Zustandes denn wir jetzt haben. Gesetze übernehmen, aber nicht mitentscheiden können bei deren Ausarbeitung, so schwächt sich ein Land nur selber. Weiter ist für ihn eine breite Informierung vor allem der jungen Bevölkerung über Europa und die EU sehr wichtig. Denn nur wer gut informiert ist, kann auch objektiv entscheiden. Da dies ein wichtiger Bestandteil der yes ist, kann Cyril sich auch gut mit ihren Projekten identifizieren und sich dafür engagieren.





Elias Maier


[Steckbrief folgt in Kürze]