Veronika Pfäffli (momentan in Schottland)
Zuge
der heutigen rassanten Entwicklung und Vernetzung auf unserem Planeten
ist es wichtiger denn je, dass die Staaten an einem gemeinsamen Strick
ziehen. Die EU ist für mich nicht nur ein Friedensprojekt oder eine
Freihandelszone, sondern sie bietet eine Plattform für die gemeinsame
Bewältigung von Krisen und Problemen mit denen wir heute und in Zukunft
konfrontiert sein werden. Als Teil der yes setze ich mich dafür ein,
Ängste und Misstrauen gegenüber Europa abzubauen und die grössten
EU-Skeptiker für Europa zu begeistern.
Simon Reber
Simu ist seit 2009 im Vorstand der yes mit dabei. Zur yes gekommen ist er durch das Challenge Europe 2007 und zwischenzeitlich hat er sich in der yes bereits als Regioleiter in Bern engagiert. Simu sieht die Europäische Union als wichtigste politische Errungenschaft im Europa des 20. Jahrhunderts und heute ist die EU aktueller den je: Viele Probleme lassen sich nicht mehr auf der Ebene der Nationalstaaten lösen – das eigenbrötlerische Programm der Schweiz ist eine verpasste Chance und gehört revidiert! Die Zukunft der Schweiz liegt in Europa, und die Zukunft der EU ist eine noch weitergehende politische Integration zur Überwindung von wirtschaftlichen Ungleichheiten, zur Förderung der Entwicklungschancen aller Länder in Europa und auch weiterhin zur besseren Verständigung der Völker auf unserem Kontinent.
Agathe Haenni
Die Schweiz befindet sich nicht nur aus geographischer,
sondern auch aus politischer, kultureller und wirtschaftlicher Sicht im Herzen
Europas, was ihre Integration in die EU unerlässlich macht. Aus dieser
faktischen Notwendigkeit heraus praktiziert die Schweiz seit nunmehr bald
zwanzig Jahren den sogenannt autonomen Nachvollzug, der in Wirklichkeit
keineswegs autonom ist, sondern die zwangsläufige einseitige Übernahme von
Regelungen bedeutet, an deren Ausarbeitung die Schweiz nicht teilhat. Agathe
findet diese Situation unhaltbar und eines souveränen Staates unwürdig, weshalb
sie möchte, dass die Schweiz die Konsequenzen zieht und der EU beitritt, um in
Zukunft die sie betreffenden Regeln aktiv mitzugestalten anstatt sich ihnen
einfach passiv zu unterziehen. Deshalb engagiert sich Agathe seit 2010 als
Quereinsteigerin im yes-Vorstand und hofft, ihren europaskeptischen
Altersgenossen etwas «Europhorie» vermitteln zu können.
Bastien Brodard
Après avoir participé au Challenge Europe 2006, je me suis encore plus intéressé à l’Europe politique et culturelle. Ainsi, j’ai eu l’occasion de voyager à travers le continent et d’y découvrir des amis. Mon engagement dans la YES est motivé par la nécessaire participation au développement de la politique et de l’économie européenne. Je pense que les Suisses doivent dépasser une pensée à court terme pesant sans cesse les inconvénients et les avantages d’une adhésion. La Suisse a le potentiel pour contribuer de manière active à l’amélioration du fonctionnement et des structures de l’UE en renforçant sa position. Il est temps de l’utiliser.
Sabrina Würmli
Für Sabrina ist die EU mehr
als eine Wirtschaftsunion. Sie stellt für sie auch ein soziales Projekt dar,
das versucht allen Europäern ein Leben ohne Armut in einer Gesellschaft, in der
demokratische Werte geachtet werden, zu ermöglichen. Für sie bleibt die EU ein
Erfolgsprojekt, das trotz vieler Herausforderungen und des steten Balanceaktes
zwischen den Souveränitätsansprüchen der Mitgliedstaaten und der
Kompetenzerweiterung der Institution seine ursprüngliche Idee eines friedlichen
Europas verwirklichen konnte und es vermochte die positive Wirkung auf andere
Teile Europas auszuweiten. Die Schweiz liegt im Herzen Europas und die wachsenden
wirtschaftlichen sowie juristischen Verflechtungen verlangen nach mehr
Mitbestimmungsrecht. Die Schweiz gilt wegen ihrer kulturellen und sprachlichen
Vielfalt und ihrer langen demokratischen Tradition als Inbegriff eines
europäischen Landes. Sie sollte deshalb
ein Interesse daran haben, die Zukunft Europas mitzugestalten. Ein EU-Beitritt
der Schweiz wird von vielen Schweizern als Bedrohung wahrgenommen. Oft liegen
dieser Abneigung Vorurteile zu Grunde, die es abzubauen gilt. Die YES bietet einen
passenden Rahmen, um jungen Schweizern die EU-Politik näherzubringen.
Serge Maillard
Depuis
mes études en intégration européenne, mon séjour Erasmus à Vienne et
mes multiples voyages à travers le continent, de Lisbonne à Helsinki, je
me passionne pour les questions relatives à l’Union européenne. En
Suisse, il faut en débattre de façon ouverte, penser le long terme et
rappeler les acquis dont nous profitons ici aussi grâce à l’Union
européenne! C’est le rôle de la yes, qui organise des cafés-débats, des
voyages, des événements et des rencontres pour maintenir la «flamme
européenne» vive chez les jeunes Helvètes. Pour avoir nous aussi notre
mot à dire dans ce jeune projet!
Cyril Lilienfeld

Cyril ist Anfang 2009 mit der yes in
Kontakt gekommen und konnte sich gleich bei einem europe@school einbringen. Für
ihn ist der Beitritt der Schweiz zur EU eine logische Folge des Zustandes denn
wir jetzt haben. Gesetze übernehmen, aber nicht mitentscheiden können bei deren
Ausarbeitung, so schwächt sich ein Land nur selber. Weiter ist für ihn eine
breite Informierung vor allem der jungen Bevölkerung über Europa und die EU
sehr wichtig. Denn nur wer gut informiert ist, kann auch objektiv entscheiden.
Da dies ein wichtiger Bestandteil der yes ist, kann Cyril sich auch gut mit
ihren Projekten identifizieren und sich dafür engagieren.
Elias Maier
[Steckbrief folgt in Kürze]